“Willst du nicht probieren?”
- “Nein, ich kenne mich doch. Das würde mir bestimmt gefallen!”
“Na und?”
- “Nichts und. Ich habe nur ein Problem mit der Voltzahl. Wie soll ich sagen? Ich habe oft das Gefühl, mir fehlt ein Knopf. Du weißt schon, so ein Teil, mit dem man die Lautstärke regelt. Ich gehe immer zu weit, in die eine wie in die andere Richtung. Ich finde nie das richtige Gleichgewicht, und es nimmt immer ein böses Ende, das ist mir so mit auf den Weg gegeben.”
Sie war von sich selbst überrascht. Warum vertraute sie sich ihm an? Ein leichter Rausch vielleicht?
- “…Wenn ich trinke, trinke ich zu viel, wenn ich rauche, mache ich mich kaputt, wenn ich liebe, verliere ich den Verstand, und wenn ich arbeite verausgabe ich mich völlig. Ich kann nichts normal machen, ruhig, ich…”


© Rome

Das erste Mal, dass mir bei einem Song die Tränen kommen, rein des Songs wegen, nicht aufgrund möglicher Erinnerungen, Emotionen die man mit dem Lied verbindet oder ähnlichem - sondern einfach, weil es das berührendste und gefühlvollste ist, was ich seit Ewigkeiten gehört habe. Die Studioaufnahme, die mir zugegebenermaßen zum Hals ‘raushängt, ist nichts dagegen.
Just listen.